3D-Objekterfassung

3D-Objekterfassung mittels Computertomographie

Die Computertomographie erlaut in den meisten Fällen eine hochgenaue 3D-Objekterfassung mit der höchsten Datenqualität. Auch werden hier nicht nur die äußeren Bauteilabmessungen erfasst, sondern ist auch das einzige verfahren komplexe innere Strukturen zu erfassen und auch messtechnisch auswerten zu können. Auch immer komplexere gedruckte 3D-Strukturen aus modernen Lasersinterdruckern können mit Hilfe des Computertomographie im Soll-Ist-Vergleich dem Reisbrettmodell gegenüber gestellt werden.

3D-Objekterfassung mittels Laserscanner oder Streifenlichtprojektion

Die optische 3-D-Objekterfassung ist die schnellere und günstigere Alternative zur Computertomographie (CT). Solange es nur um die äußeren Bauteilformen geht, kann mit Verfahren ein schnelles Ergebniss erzieht werden. Je nach Anwendungsfall ist ein Soll-Ist-Vergleich möglich, wie auch aus erfassten Handmusstern 3D-druckfähige CAD-Datensätze zu generieren. So können schnell Protytpen dubliziert oder digital visualisiert werden.

  • schnelle, präziose Erfassung der Bauteiloberfläche
  • Handscanner sind flexibles optische 3D Messsysteme
  • mobile Messungen vor Ort und auch unter freien Himmel möglich
  • ab 2 mm bis ca.10 m
  • Merkmalsgenauigkeit ab 10 μm
  • Messraster X-Y (Auflösung) je nach Anwendungsfall ab 15 μm
  • sehr hohe Datenqualität

Der Ablauf ist denkbar einfach. Das Bauteil mittig vor dem 3D-Scanner positioniert. Die Messung erfolgt dann aus mehrern Blickwinkeln. Hierbei wird auch die Orientierung der Einzelscans automatisiert erfasst. Dies ermöglicht eine passgenaue Vernetzung der verschiedenen Scans zu einem „ganzen“ CAD-Modell (STL-File). Optional kann mittels einer DSLR-Kamera in einem weiteren Arbeitsgang das CAD-Modell fotorealistisch textuiert werden.

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