Faserverbund-, Faserausrichtungs und Faserverteilungsanalyse

Genaueste Materialidentifizierung dank detaillierter Faseranalyse

Im Leichtbau bei stark belasteten Bauteilen spielen Faserverbundwerkstoffe eine immer wichtigere Rolle. Die Faserverbundwerkstoffanalyse durch die Computertomographie (CT) ermöglicht hierbei eine zerstörungsfreie Prüfung. So werden wichtige Informationen zu den inneren Faserverbundstrukturen des Bauteils gewonnen.

Im Folgenden einige Fakten und Vorgehensweisen im Überblick:

  • Die Faserorientierung erfolgt am gesamten Werkstück oder an festgelegten Stellen des Werkstückes
  • Anzeige als farbkodierte Vektoren oder Tensoren (Hauptspannungsrichtung) in 2D oder 3D
  • Histogramme der Orientierungsverteilung
  • Liniendiagramme des Orientierungstensors
  • Die Faserverteilung wird farbkodiert grafisch dargestellt
  • Soll-Ist-Vergleich zu einer vordefinierten Faserorientierung
  • Projektion auf eine Ebene
  • Import von PATRAN Dateien (Simulationsgitter)

Die Daten können für Simulationen und die Bestimmung mechanischer Eigenschaften eines Bauteils verwendet werden. Es besteht die Möglichkeit, das Simulationsgitter der FEM Analyse zu importieren um z.B. die lokale Faserorientierung sowie auch den Faseranteil für jede einzelne Gitterzelle zu bestimmen. Somit können die Echtdaten mit den errechneten Daten der Simulation verglichen werden. Umgekehrt können aber auch die an einer Materialprobe berechneten Werte als Input für die FEM Simulation herangezogen werden.

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