Farbeindringverfahren

Simple Oberflächenanalyse mit aussagekräftigen Analyseergebnissen

Die Farbeindringprüfung, auch Penetrier-Verfahren genannt (Penetrant Testing) stellt ein vergleichsweise simples zerstörungsfreies Prüfverfahren vieler Werkstoffe und Bauteile dar.

Die Untersuchungsmethode wird hauptsächlich bei metallischen Werkstoffen eingesetzt, eignet sich aber grundsätzlich für alle nicht poröse Materialien, deren Oberflächen rost- und fettfrei sind. Mit seinem äußerst geringen Prüfaufwand wird das Farbeindringverfahren gerne für mobile Einsätze und spontane Einzeluntersuchungen genutzt. Das Verfahren ermöglicht schließlich eine gezielte Darstellung sämtlicher Materialmängel wie etwa Risse, Falten oder Poren, welche sich offen in der Materialoberfläche befinden.

Nachdem die Oberfläche des Werkstückes ausgiebig gereinigt wurde, wird eine spezielle Flüssigkeit auf die jeweilige Prüfstelle aufgebracht. Nach anschließender Ausspülung des Eindringmittels werden vorhandene Materialfehler deutlich sichtbar, da in diesen Bereichen das Eindringmittel zurückbleibt. Der hohe Farbkontrast ermöglicht schließlich eine genaue Lokalisierung sowie Beurteilung der Materialfehler und visualisiert deren Fehlerverlauf.

Unterschieden wird zwischen zwei Methoden

Verwendung eines fluoreszierenden Eindringmittels für eine Auswertung unter UV-Licht.

Verwendung eines roten Eindringmittels und Auswertung mithilfe eines speziellen Entwicklerpulvers.

Geprüfte Trommel einer Druckgussmaschine

Warum komplex wenn es auch einfach geht?

Ihre Vorteile bei der Verwendung der Farbeindringprüfung:

  • Keine Notwendigkeit diverser Strahlenschutzbestimmungen
  • Mobile und flexible Prüfmethode
  • Zuverlässiges Verfahren für beinahe alle Werkstoffe
  • Visualisierung aller offenen Oberflächenfehler in einem Arbeitsvorgang
  • Geringer Aufwand
  • Besonders kostengünstige Methode

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