Hintergrundwissen Röntgenröhren

Röntgenröhren

Bei der geschlossenen Röhre, handelt es sich meistens um einen Glaskolben mit einem Dauervakuum. An diesen Röhren kann nichts getauscht werden. Die Röhre hat eine begrenzte Lebensdauer. Bei der offenen Röhre, kann die meist aus Stahl bestehende Röhre zum Filamentwechsel (Filament = Glühfaden zur Emission von Elektronen) und Targetwechsel (meist ein aus Wolfram bestehendes Plättchen oder Block) geöffnet werden. Hier entsteht durch das Auftreffen der beschleunigten Elektronen die Röntgenstrahlung. Das Vakuum wird über eine Vakuumpumpe hergestellt.

Direktstrahler finden bei hohen Strahlungsleistungen Verwendung und sind in den meisten Fällen wassergekühlt. Der Transmissionsstrahler kann bis zu einer Leistung von ca. 180 kV sinnvoll eingesetzt werden und bietet die Möglichkeit einer sehr hohen Vergrößerung. Bei einem Transmissionsstrahler befindet sich das Target unmittelbar am Austritt der Röntgenröhre. Somit kann bei einer X-ray Kontrolle sehr nahe an das zu untersuchende Objekt herangefahren werden und eine optimale Vergrößerung erzielt werden.